Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen für den Vollzug des Europäischen Grenzausgleichssystems (CBAM)

Umweltbundesamt UBA

Umweltbundesamt (UBA) Berlin

Umweltbundesamt (UBA)
Branche: Industrie allgemein
Arbeitsort, Region: Berlin, Berlin
Ansprechperson: Francis Plötzke |

Wissenschaftliche Mitarbeiter*innen für den Vollzug des Europäischen Grenzausgleichssystems (CBAM)

  • Kennung für Bewerbungen: 27/V/26

Die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) im Umweltbundesamt (UBA) ist gemäß Treibhausgas-Emissionshandelsgesetz (TEHG) sowie Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) mit nahezu allen Vollzugsaufgaben zur Umsetzung des europäischen Emissionshandels (EU-ETS 1) und des nationalen Emissionshandels (nEHS) betraut. Zusätzlich übernimmt sie seit 2024 den deutschen Vollzug im Rahmen des Europäischen Grenzausgleichssystems (Carbon Border Adjustment Mechanism, kurz CBAM).

In der DEHSt wurden neue Facheinheiten aufgebaut, die das Europäische Grenzausgleichssystem in Deutschland gemäß der CBAM-Verordnung vollziehen. Für den Vollzug des CBAM suchen wir deswegen im Fachgebiet V 4.7 „CBAM-Vollzug: Überwachung der Berichtsqualität im Grenzausgleichssystem“ ein neues Teammitglied und bieten eine einmalige Herausforderung bei der Gestaltung wirksamen Klimaschutzes.

Die Aufgaben der ausgeschriebenen Stelle im Bereich des CBAM umfassen:

  • Aufbau des Vollzugs des Europäischen Grenzausgleichssystems
  • Durchführung der gesetzlichen Vollzugsaufgaben in der Umsetzung des CBAM in Zusammenarbeit mit anderen Facheinheiten der DEHSt, vor allem:Prüfung von CBAM-Berichten und -Erklärungen sowie Prüfung, Aufbereitung und Bewertung der erhobenen Emissionsdaten  
  • Mitwirkung bei der Durchführung von Rechtsmittelverfahren
  • Kommunikation mit Importeuren sowie dem Zoll und der Europäischer Kommission
  • Erarbeitung von Strategien und Konzepten für den einheitlichen Vollzug der rechtlichen Regelungen zum CBAM und deren Weiterentwicklung

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master, Uni-Diplom) der Ingenieur-, Natur-, Wirtschafts-, Rechts- oder Verwaltungswissenschaften, beispielsweise der Energie-, Verfahrens- oder Umwelttechnik, des Wirtschaftsingenieurwesens, Geografie oder eines vergleichbaren Studiengangs
  • Interesse am Klimaschutz und dem Emissionshandel und Verständnis für rechtliche, ökonomische und politische Zusammenhänge
  • Kenntnisse industrieller Prozesse der energieintensiven Industrie, beispielsweise Eisen und Stahl, Zement, Aluminium, Strom und Chemie
  • Kommunikationsfähigkeit nach innen wie nach außen, Fähigkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit und Freude an der Arbeit im Team sowie starke Lösungsorientierung, Genderkompetenz
  • Eigeninitiative, Verhandlungsgeschick und Entscheidungsfreude
  • Übernahme von Arbeitsaufgaben mit hoher Motivation und Arbeitsfreude, auch unter Termindruck
  • gute deutsche und englische Sprachkenntnisse in Wort und Schrift
  • Berufs- oder praktische Erfahrung im Emissionshandel, beim Zoll oder in vergleichbareren Vollzügen und Tätigkeiten
  • Erfahrungen im Umgang sowie Auswertung und Validierung von großen Datensätzen
  • fundierte Kompetenzen im Erfassen und Bewerten von Stoff-, Energie- und Emissionsdaten
  • Kenntnisse der Funktionsweise verschiedener CO2-Bepreisungsinstrumente und Verteilung weltweit

Freuen Sie sich bereits jetzt auf:

  • die Flexibilität eines modernen Arbeitsplatzes – Möglichkeit der mobilen Arbeit, Gleitzeit, Teilzeitmöglichkeiten, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben
  • die Sicherheit des öffentlichen Dienstes –tarifvertraglich geregeltes Entgelt inkl. Leistungsentgelt/ Altersvorsorge/ Jahressonderzahlung
  • ein gesundheitsförderndes Arbeitsumfeld – in einer offenen, kommunikativen und diversitätsgeprägten Arbeitskultur
  • persönliches Wachstum – vielfältige persönliche und fachliche Fortbildungsoptionen
  • eine begleitete Einarbeitung in einem motivierten und kreativen Team sowie durch vielfältige Qualifizierungsoptionen
  • Möglichkeit zum Erwerb eines Jobtickets
  • bei Tätigkeiten in den Fachaufgaben: Gestaltungsspielraum und gesellschaftsrelevante Verantwortung – interdisziplinäre Zusammenarbeit in zukunftsorientierten Aufgabenbereichen im Umfeld der sozial-ökonomischen Transformation und Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Digitalisierung

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