CDI Input: Kreislaufwirtschaft in der Praxis – Einblicke in Planet ZINQ

Zum diesjährigen Auftakt der CDI Input-Reihe standen zirkuläre Wirtschaftsmodelle der industriellen Praxis im Fokus. Dr. Birgitt Bendiek, Geschäftsführerin von ZINQ, zeigte anhand des Geschäftsmodells Planet ZINQ, wie der Triple-Zero-Ansatz konkret umgesetzt werden kann und welche Rolle Innovationen, Energie- und Rohstoffeffizienz und Stoffkreisläufe dabei spielen.

Grafische Darstellung des Geschftsmodells Planet ZINQ
Grafische Darstellung des Geschäftsmodells Planet ZINQ | Bild: ZINQ, Webton

60 Minuten, ein Thema: Mit dem kompakten Wissensformat „CDI Input“ fördert das CDI den partnerschaftlichen Wissenstransfer innerhalb des Netzwerkes. In der jüngsten Veranstaltung bot Dr. Birgitt Bendiek vom Partnerunternehmen ZINQ spannende Einblicke in Planet ZINQ – ein zirkuläres Geschäftsmodell, das das Unternehmen seit über 15 Jahren konsequent verfolgt und für das es 2025 mit dem Deutschen Umweltpreis ausgezeichnet wurde.

Planet ZINQ steht für eine ganzheitliche Innovations- und Nachhaltigkeitsstrategie nach dem Triple-Zero-Ansatz: null CO₂-Emissionen, null Abfall, null Umweltverschmutzung. „Wir haben uns bei der Entwicklung von Planet ZINQ nicht gefragt, was heute bequem ist, sondern was morgen notwendig ist, um weiter zu bestehen – und genau danach haben wir unsere Prozesse und Produkte ausgerichtet“, so Dr. Birgitt Bendiek.

Wir haben uns bei der Entwicklung von Planet ZINQ nicht gefragt, was heute bequem ist, sondern was morgen notwendig ist, um weiter zu bestehen.

Zirkularität ganzheitlich denken

Im Austausch mit den Teilnehmer*innen wurde deutlich, dass zirkuläre Geschäftsmodelle nur dann Wirkung entfalten, wenn sie ganzheitlich gedacht werden. Sie verbinden Effizienz und Effektivität und gehen damit weit über reine Optimierungsmaßnahmen hinaus. Zirkularität zeigt sich vor allem im Produkt selbst – in dessen Design, Materialwahl und Lebenszyklus – und nicht allein in internen Unternehmensprozessen.

Ein weiterer Diskussionspunkt war die wirtschaftliche Perspektive: Zusätzliche Investitionen für nachhaltige Technologien dürfen nicht isoliert als kurzfristige Mehrkosten betrachtet werden. Entscheidend ist die Bewertung über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Erst diese langfristige Betrachtung macht den tatsächlichen Mehrwert zirkulärer Ansätze sichtbar. Diskutiert wurde zudem die energetische Transformation energieintensiver Industrien. Verdeutlich wurde, dass Unternehmen je nach Temperaturbedarf unterschiedliche Optionen haben, was jedoch zu strategischer Unsicherheit führen kann. Flexible, hybride Lösungen können hier Orientierung und Investitionssicherheit schaffen.

Kompakte Veranstaltungsreihe für CDI Partner

Mit Formaten wie dem CDI Input schaffen wir gezielt Raum für einen offenen Erfahrungsaustausch. Auf Anregung unseres Advisory Boards haben wir das Format weiterentwickelt und als Austauschplattform für Best Practices aus dem Netzwerk konzipiert. Im Fokus stehen reale Projekte, konkrete Umsetzungsbeispiele sowie der offene Dialog über Erfolge, Herausforderungen und Learnings. Der nächste Termin ist im Mai 2026 vorgesehen.

Ansprechpartnerin

Madeleine Henning-Waniek
Öffentlichkeitsarbeit Madeleine.Henning-Waniek@cluster-dekarbonisierung.de +49 355 47889 134

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