Die Transformation hin zur Klimaneutralität stellt Industrieunternehmen nicht nur vor technologische und wirtschaftliche Herausforderungen, sondern sie ist auch eine kommunikative Aufgabe. Ob Infrastrukturprojekte für eine Versorgung mit erneuerbaren Energien oder Standortentwicklungen von Unternehmen: Der Erfolg von Dekarbonisierungsvorhaben hängt maßgeblich davon ab, wie gut es gelingt, Akzeptanz aufzubauen und zu sichern, sowohl in der Gesellschaft, aber auch unternehmensintern.
Mit der neuen CDI Workshopreihe „Akzeptanzkommunikation“ bietet das CDI seinen Partnern die Möglichkeit, Methoden und Strategien kennenzulernen, um gesellschaftliche Akzeptanz für Dekarbonisierungsvorhaben strategisch zu planen, wirksam umzusetzen und dauerhaft im Unternehmenskontext zu verankern. Dabei steht die direkte Anwendbarkeit im eigenen Projektumfeld im Mittelpunkt.
Akzeptanzkommunikation als Erfolgsfaktor
Akzeptanzkommunikation trägt dazu bei, Vertrauen in der Gesellschaft aufzubauen und Konflikte frühzeitig zu erkennen und sich ihnen anzunehmen. Dadurch kann die wahrgenommene Legitimität von Projekten erhöht und das Risiko von Verzögerungen durch Widerstände reduziert werden.
Intern schafft Akzeptanzkommunikation Orientierung und dient dazu, das Verständnis für Transformationsziele zu fördern. Gerade bei komplexen Projekten ist es entscheidend, unterschiedliche Bereiche frühzeitig einzubinden und eine gemeinsame Haltung zu entwickeln.
Gleichzeitig wird Akzeptanzkommunikation zunehmend zu einem strategischen Wettbewerbsfaktor: Unternehmen, die Dialogprozesse professionell gestalten, positionieren sich glaubwürdig als Teil der Lösung im Transformationsprozess.
Strukturierte Workshopreihe
Die neue CDI Workshopreihe greift beide Blickwinkel auf und befasst sich mit externen Zielgruppen und schaut gleichzeitig in das Unternehmen selbst. Ein zentraler Bestandteil ist dabei der strukturierte Erfahrungsaustausch zwischen den teilnehmenden CDI Partnern. Das Einbringen eigener Projekte, moderierte Reflexionsrunden sowie interaktive Gruppenarbeiten ermöglichen es, reale Herausforderungen zu bearbeiten. Die Durchführung erfolgt in Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur navos, die über umfassende Erfahrung in Infrastruktur- und Nachbarschaftskommunikation verfügt.
Die Reihe umfasst drei Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten:
- Workshop 1: Projekte erfolgreich kommunizieren – Von der Strategie bis zum Dialog
Entwicklung einer Kommunikationsstrategie – von der Analyse über Zielgruppen und Botschaften bis hin zu konkreten Maßnahmen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Stakeholderanalyse und der Übertragung auf eigene Projekte. - Workshop 2: Akzeptanz gestalten – Stakeholderkommunikation für Industrieprojekte
Hier steht die adressatengerechte Ansprache und die Entwicklung konkreter Dialogformate im Fokus. In praxisnahen Übungen werden gesellschaftliche Erwartungen reflektiert und Beteiligungsformate entwickelt. - Workshop 3: Intern überzeugen, extern wirken – Stakeholderkommunikation richtig integrieren
In diesem Workshop steht die Integration von Kommunikations- und Beteiligungsansätzen in bestehende Organisationsstrukturen sowie die Entwicklung konkreter Umsetzungsstrategien für das eigene Unternehmen im Fokus.
Die Workshopreihe findet im Juni und Juli 2026 in Berlin und Cottbus statt und richtet sich an Mitarbeitende von CDI Partnerunternehmen aus den Bereichen Unternehmens- und Standortentwicklung, Transformation und Kommunikation.
Zur Anmeldung:
Workshop 1: Projekte erfolgreich kommunizieren – Von der Strategie bis zum Dialog
02.06.2026 | 09:00 bis 17:00 Uhr | Berlin
Workshop 2: Akzeptanz gestalten – Stakeholderkommunikation für Industrieprojekte
16.06.2026 | 09:00 bis 17:00 Uhr | Cottbus
Workshop 3: Intern überzeugen, extern wirken – Stakeholderkommunikation richtig integrieren
02.07.2026 | 09:00 bis 17:00 Uhr | Berlin