Verifizierung des Product Carbon Footprint für Glasfaser- und Kupferkabel (e.on) Umsetzung der Anforderungen aus der EU-Taxonomie

TÜV SÜD Energietechnik GmbH Baden-Württemberg Gottlieb-Daimler-Str. 7, Filderstadt Baden-Württemberg 70794, Deutschland

Projektstatus: Abgeschlossen
Adresse: 45131 Essen
Laufzeit: November 2024 – Februar 2025
Branche: Energiewirtschaft | Themenfeld: Energie- und CO₂-Infrastrukturen | Projektart: Praxisprojekt
Ansprechperson: Dr. Felix Rheude | |

Projektbeschreibung:

Unternehmen stehen vor der Aufgabe, ihre Dekarbonisierungsstrategien auf transparente und vergleichbare Daten zu stützen – insbesondere, wenn regulatorische Vorgaben wie die EU-Taxonomie erfüllt werden müssen. Vor diesem Hintergrund startete die e.on-Gruppe ein Projekt zur unabhängigen Verifizierung von Treibhausgasdaten für zentrale Infrastrukturkomponenten auf Grundlage der ISO 14067.

Die Herausforderung lag darin, dass die Emissionen von Glasfaser- und Kupferkabel miteinander verglichen werden sollten, obwohl für die beiden Technologien unterschiedliche Datenqualitäten zur Verfügung standen. Während für Glasfaser Primärdaten vorlagen, basierten die Daten für Kupfer auf Sekundärquellen.  

Das Projekt sollte eine objektive, unabhängige Verifizierung der Treibhausgas-Erklärung sowie die Prüfung eines vergleichenden Product Carbon Footprint (PCF) von Glasfaser- und Kupferkabel sicherstellen. Damit sollte regulatorische Sicherheit geschaffen und die Grundlage für strategische Entscheidungen im Rahmen der Dekarbonisierung gelegt werden.

TÜV SÜD übernahm die Verifizierung des vergleichenden Product Carbon Footprints auf Basis von Sekundärdaten, prüfte die relevanten Unterlagen und führt ein Audit mit Standortbesichtigung beim Kunden durch. Die Verifizierung erfolgte gemäß ISO 14067, welche ebenfalls den Vorgaben der EU-Taxonomie entspricht. Durch die strukturierte Vorgehensweise konnten belastbare Ergebnisse erzielt werden, die eine fundierte Bewertung der Technologien ermöglichen. Dabei wurde nachgewiesen, dass Glasfaser gegenüber Kupfer eine deutlich geringere Treibhausgasbelastung aufweist und somit im Sinne der EU-Taxonomie als THG-minimierende Technologie eingestuft werden kann – ein entscheidender Befund für die zukünftige Ausrichtung von Netzinfrastrukturen.

 

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